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Ein Jahr Lia Lumière – leiser, klarer, näher bei mir

  • Autorenbild: Lia Lumière
    Lia Lumière
  • 29. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Vor genau einem Jahr habe ich mit Lia Lumière gestartet, nachdem diese Idee schon lange in meinem Hinterkopf schlummerte. Ich wusste nicht, was daraus wird. Ich wusste nur: Jetzt ist der Zeitpunkt da.



Dieses Jahr hat mich langsamer gemacht und verändert. Nicht freiwillig. Es gab einen Moment, der alles verschoben und auf den Kopf gestellt hat: der Tod meiner Katze Aurora.


Sie war nicht einfach nur “ein Tier” für mich. Sie war ein Bezugspunkt, Regulation, Nähe, bedingungslose Liebe, eine meiner Begleiterinnen in den schwersten Stunden und immer eine Bereicherung meines Alltags mit vielen Momenten der Freude. Mit ihrem Tod ist viel weggebrochen. Auch Dinge, die ich lange stillschweigend getragen habe.


Von heute auf morgen war da kein Puffer mehr. Es war zwar ein Funktionieren aber mein Körper begann, Nein zu sagen. Nicht laut, aber konsequent. Trotz dieser Trauer war da aber viel Dankbarkeit, und immer mehr Klarheit.


Parallel dazu habe ich meine Ausbildung in körperzentrierter psychologischer Beratung begonnen. Nicht um mich zu reparieren, aber um besser zuhören zu können - auch in Bezug auf meinen eigenen Körper.


In dieser Zeit habe ich auch verstanden: Grenzen sind nicht nur reine Kopfsache. Sie entstehen bereits im Nervensystem. Und manchmal braucht es Verlust, damit sie überhaupt spürbar werden.



Wofür ich heute stehe


  • Ich möchte Räume öffnen, in denen nichts bewiesen werden muss

  • Räume, ohne Funktionieren und ohne Druck

  • Keine Transformation durch Druck sondern sondern ein Fokus auf sanfte Wahrnehmung

  • Wo der Körper nicht optimiert werden muss, sondern gespürt

  • Ein langsames Zurückkommen in den eigenen Körper

  • In meinen Räumen darf Ambivalenz existieren. Lust neben Müdigkeit. Nähe neben Rückzug. Klarheit neben Zweifel.



Was bleibt


Lia Lumière ist heute leiser als am Anfang. Weniger erklärend. Weniger bemüht. Aber umso klarer und gefestigter.


Nicht, weil etwas fehlt. Sondern weil nichts mehr hinzugefügt werden muss.

Es ist kein Projekt mehr. Kein Angebot, das sich beweisen will.


Es ist ein Raum, den ich selbst bewohne. Mit allem, was da ist. Und allem, was nicht mehr mitgetragen werden muss.

Wer diesen Raum betritt, kommt nicht, um etwas zu werden. Sondern um bei sich anzukommen.

 
 
 

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